SC/APC 8° (m) - SC/APC 8° (m)
Kabel: Simplex-Kabel
Version: Single Mode OS2 Kabel
Faser: 9/125 µm
FTTH (Fiber To The Home) Kabel: Zum Anschluss des Glasfasermodems am Übergabepunkt (AOP) des Teilnehmers
Lesen Sie mehr.
Verwenden Sie dieses Kabel in Netzwerkumgebungen, in denen eine optische Verbindung erforderlich ist. Das Kabel ist mit einem Subscriber Connector (SC-Stecker) in APC-Ausführung ausgestattet.
Blicken Sie niemals in eine an Geräte angeschlossene Glasfaserkabel, zum Beispiel um zu prüfen, ob Licht austritt. Das Laserlicht kann Ihre Netzhaut schwer schädigen.
Die meisten Glasfaserkabel sind UPC-poliert. UPC steht für Ultra Physical Contact. Mit dem Aufkommen von FTTX (Fiber To The X), passiven offenen Netzwerken (PON) und Wellenlängenmultiplexverfahren (WDM) besteht Bedarf an Steckverbindern mit geringerem Rückflussverlust. Der APC-Stecker (Angled Physical Contact) bietet bessere optische Leistungen. Der Hauptunterschied zwischen UPC- und APC-Steckern liegt im Faserende: Ein UPC-Stecker ist ohne Winkel poliert, während ein APC-Stecker ein um 8 Grad geneigtes Faserende besitzt. Bei einem UPC-Stecker wird reflektiertes Licht direkt zur Lichtquelle zurückgeworfen. Das schräge Endflächenprofil eines APC-Steckers reflektiert das Licht unter einem 8-Grad-Winkel, was zu einem höheren Rückflussverlust führt – je höher der Rückflussverlust, desto besser die Kopplungsleistung. UPC-Stecker sind meist blau, APC-Stecker erkennt man an der grünen Farbe. Für Anwendungen mit hoher Präzision in der optischen Fasersignalübertragung ist ein Kabel mit APC-polierten Steckern die beste Wahl. Weniger empfindliche digitale Systeme funktionieren auch mit UPC-Steckern einwandfrei.
Fiber To The X ist ein Sammelbegriff für verschiedene Glasfaseranschlussarten. Zu den FTTX-Technologien zählen Fiber To The Node (FTTN), Fiber To The Cabinet (FTTCab), Fiber To The Curb oder Kerb (FTTC oder FTTK), Fiber To The Building (FTTB), Fiber To The Home (FTTH) und Fiber To The Office (FTTO). Dieses Kabel ist dank des APC-polierten Steckers besonders geeignet für den Einsatz bei FTTH. So kann es verwendet werden, um den Abonnenten-Übergabepunkt (AOP), den Punkt, an dem Ihr Anbieter (z. B. KPN) die Glasfaser in Ihr Zuhause bringt, mit Ihrem Glasfasermodem zu verbinden. Der Abonnenten-Übergabepunkt wird auch als Termination Point (TP) bezeichnet, und ein Glasfasermodem wird auch Optical Modem oder Optical Network Terminal (ONT) genannt.
Bei herkömmlichen Netzwerkkabeln mit RJ45-Steckern sprechen wir von Kategorien (CAT5, CAT6 etc.), bei Glasfaser-Patchkabeln gibt es OM- oder OS-Spezifikationen. OM steht für Optical Multi Mode, OS für Optical Singlemode. Glasfaser hat, ähnlich wie Kupferkabel, bei längeren Strecken Einschränkungen. Die OM- und OS-Fasertypen geben an, welche Geschwindigkeit über welche Entfernung erreicht werden kann. Die angegebenen Distanzen sind Punkt-zu-Punkt-Strecken; beachten Sie, dass jede Verbindung oder Kopplung Signalverluste verursacht, wodurch die maximal erreichbare Entfernung sinkt.
OS2 ist eine Singlemode-Glasfaser, die für die Überbrückung großer Entfernungen verwendet wird. Während um 2005 Gigabit-Geschwindigkeiten bei Entfernungen bis zu 80 km erreicht wurden, können moderne optische Systeme heute Strecken von mehreren hundert Kilometern überbrücken.
Low Smoke Zero Halogen bezeichnet Materialien, die im Brandfall wenig giftige Gase freisetzen und nur wenig Rauch entwickeln. Im Deutschen wird dies auch als halogenfrei oder null-Halogen bezeichnet. Neben der direkten Gefährdung von Mensch, Tier und Umwelt können giftige Gase auch Elektronik beschädigen, was später zu Störungen führen kann. Durch den Einsatz halogenfreier Materialien werden diese Risiken deutlich reduziert.