• Duplex-Netzwerkkabel ohne Stecker
• Typ: CAT7a+ (10 Gbit/s) / 1200 MHz
• Kabel: S/FTP
• Leiter: Kupfer AWG 22/1
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Verwenden Sie dieses Duplex-Netzwerkkabel, um selbst Patchkabel herzustellen. So können Sie Ihre Netzwerkkabel auf die gewünschte Länge zuschneiden und das Kabel durch Rohre, Kabelkanäle und Wände führen. Dank der festen (solid) Leiterstruktur ist dieses Kabel für die LSA-Montage geeignet.
Dieses Kabel besteht aus 2 miteinander verbundenen Netzwerkkabeln. Das erleichtert das Verlegen mehrerer Netzwerkkabel. Die Kabel können auseinandergezogen und als zwei separate Netzwerkkabel verwendet werden. Solche Kabel werden Duplex-Kabel genannt.
Der Unterschied zwischen fester und flexibler Leiterstruktur liegt im Aufbau der 8 Adern im Netzwerkkabel. Bei fester Leiterstruktur besteht jede Ader aus einem einzelnen Kupferdraht (für feste Installation). Das Kabel ist steifer, wodurch es besser durch Rohre geführt werden kann und sich besser für den Einbau in Unterputzdosen eignet. Ein Nachteil kann sein, dass die Montage an RJ45-Steckern etwas schwieriger ist. Bei flexibler Leiterstruktur bestehen die Adern aus verdrillten dünnen Kupferdrähten, die leichter an RJ45-Stecker anzuschließen sind. Außerdem ist ein Kabel mit flexibler Leiterstruktur weniger steif.
Low Smoke Zero Halogen (LSZH) bezeichnet Materialien, die beim Verbrennen wenig giftige Gase freisetzen und nur wenig Rauch entwickeln. Dies schützt Menschen, Tiere und die Umwelt vor direkten Gefahren. Zudem können giftige Gase elektronische Geräte schädigen und später zu Störungen führen. Durch den Einsatz halogenfreier Materialien können diese Risiken erheblich reduziert werden. Die isolierende Mantelung von (Daten-)Kabeln kann halogenfrei hergestellt werden.
Die Europäische Kommission hat am 1. Juli 2016 die Bauproduktenverordnung (Construction Products Regulation, CPR) eingeführt. Ziel dieser Verordnung ist es, Brandrisiken in Wohnungen und Gebäuden zu reduzieren. CPR schreibt vor, dass Hersteller das Brandverhalten aller Kabel, die in gebäudebezogenen Installationen verwendet werden, bis zum 1. Juli 2017 testen, klassifizieren und zertifizieren lassen müssen.